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| 1898 | 03. Oktober: Geboren in Bad Ems als Sohn des Lehrers Karl Reichwein. |
| 1917 | 09. Februar: Kriegsabitur als Externer am Realgymnasium in Friedberg. |
| 1918 | 04. Mai: Immatrikulation an der Universität in Frankfurt/Main ; Studium der Fächer Geschichte, Kunstgeschichte, Germanistik, Philosophie, Nationalökonomie. |
| 1920 | 25. Mai : Immatrikulation an der Universität in Marburg/Lahn; Mitglied der Marburger Akademischen Vereinigung. |
| 1920 | 15. August : Eheschließungen mit Eva Hillmann (Scheidung: 24. November 1927) |
| 1921 | Februar: Abgabe seiner Dissertation "China und Europa im 18. Jahrhundert"; Abschluss seines Studiums mit dem Rigorosum am 11. Mai 1921 (Abschluss der Promotion zum Dr. phil. am 15. Februar 1923). |
| 1921 | August: Leiter einer vierwöchigen Arbeitsgemeinschaft von Studenten und Jugendarbeiten in Bodenrod/Taunus. |
| 1921 | 01. Dezember bis 31. März 1923: Geschäftsführer des "Ausschusses der deutschen Volksbildungsvereinigungen" in Berlin unter Robert von Erdberg. |
| 1923: | 01. April bis 30. September 1923: Leiter der Abteilung Nordostdeutschland des deutsch-amerikanischen Kinderhilfswerks in Berlin. |
| 1923 | 01. Oktober bis 30. September 1925: Geschäftsführer der überörtlich koordinierten Volkshochschule Thüringen mit Sitz in Jena. |
| 1923 | 09. Oktober: Geburt des Sohnes Gert ( am 18. September 1925 beim Spielen in einer Regentonne ertrunken ). |
| 1925 | 01. Oktober bis Sommer 1929: Leiter der Volkshochschule Jena ; Ausbildung und Erprobung einer viel beachteten Arbeiterbildungskonzeption. |
| 1926 | 01. Mai: Gründung des Jungarbeiterheims "Am Beuthenberg" in Jena. |
| 1926 | 28. Juli bis 26. Juni 1927: Forschungsreise durch Nord- und Mittelamerika und nach Südostasien (Auswertung in zahlreichen wirtschaftswissenschaftlichen, und länderkundlichen jugendliterarischen Publikationen). |
| 1928 | März: Zusammen mit Eugen Rosenstock-Huessy Leiter des ersten schlesischen Arbeitslagers mit Arbeitern, Bauern und Studenten. |
| 1928 | Sommer: Zweimonatige " Expedition " durch Skandinavien mit 12 Jungarbeitern aus dem Jenaer Volkshochschulheim; anschließend Erwerb eines eigenen Sportflugzeuges. |
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1929 |
01. April bis 31. März 1930: Leiter der Pressestelle und persönlicher Referent des Preußischen Kultusministers C.H. Becker in Berlin. |
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1930 |
01. April bis 24. April 1933: Professor für Geschichte und Staatsbürgerkunde an der Pädagogischen Akademie in Halle/Saale. |
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1930 |
Herbst: Eintritt in die SPD ; gesellschaftspolitische Vorwärtsverteidigung der Weimarer Demokratie. |
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1933 |
01. April: Eheschließung mit Rosemarie Pallat (zwischen 1934 und 1941 Geburt von 4 Kindern: Renate, Roland, Kathrin, Sabine). |
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1933 |
24. April: Beurlaubung aus dem Professorenamt durch NS-Kultusminister Rust. |
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1933 |
01. Oktober bis 15. Mai 1939: Lehrer an der einklassigen evangelischen Dorfschule in Tiefensee/Mark Brandenburg; Entwicklung eines alternativen Schulmodells in der Tradition der Reformpädagogik |
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1934 |
Sommer: Beginn der Zusammenarbeit mit der Reichsstelle für den Unterrichtsfilm in Berlin unter Kurt Zierold. |
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1938 |
Juli/August: Vierwöchige Vortragsreise nach England. |
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1939 |
16. Mai bis Sommer 1944: Leiter der Abteilung "Schule und Museum" am Museum für Deutsche Volkskunde in Berlin; Konzeption und Organisation von vier großen Schulausstellungen zu handwerklichen Themen; mehr als einhundert Reisen zu museums- und werkpädagogischen Vorträgen und Kursen von Ostpreußen bis Südwestdeutschland. |
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1940- 1944 |
Teilnahme an konspirativen Treffen des "Kreisauer Kreises"; Mitwirkung an zwei der drei großen Tagungen dieser Widerstands Gruppe 1942/43 auf dem Gutshof Helmut von Moltkes im schlesischen Kreisau. |
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1943 |
In der Nacht vom 23./24. August: Zerstörung der Wohnung in Berlin-Südende durch Fliegerbomben; anschließend Übersiedlung der Familie nach Kreisau in Schlesien. |
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1944 |
22. Juni: Erste Zusammenkunft mit führenden Vertretern des Zentralkomitees der illegalen KPD in Deutschland in Berlin. |
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1944 |
04. Juni: Verhaftung auf dem Weg zu einem zweiten Treffen am S-Bahnhof Heerstraße durch die Gestapo; dreieinhalb Monate Haft in den Folterkellern der Gestapo. |
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1944 |
20. Oktober : Zusammen mit den sozialdemokratischen Freunden Julius Leber und Hermann Maass vom "Volksgerichtshof" unter Freisler in einem Schauprozess zum Tode verurteilt und Stunden später in Berlin-Plötzensee hingerichtet. |
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