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Die GeschichteEs gibt sie also, die SchülerInnen, die sich darum kümmern, wie es ihren Mitschülern, speziell den jüngeren, im Bus auf der Fahrt zur Schule geht: Busbegleiter der Adolf-Reichweinschule und der Hans-Ehrenberg-Schule in Bielefeld, genauer gesagt: Sennestadt. Auf der Linie 35 kamen die sogenannten Busbegleiter der ARS und HES bereits im letzten Jahr zum Einsatz, als die ARS ihr Pilotprojekt Busbegleiter gemeinsam mit der HES und den Kooperationspartnern von moBiel, der Verkehrstochter der Bielefelder Stadtwerke und dem Kommissariat Vorbeugung der Bielefelder Polizei startete. In diesem Jahr, im April 2002, bekommen die Busbegleiter „Verstärkung“ durch jeweils 5 weitere Achtklässler beider Schulen, da das als Pilotprojekt begonnene Vorhaben inzwischen fest installiert und auf die Linien 135 und 38 ausgedehnt wurde. Ausgebildet werden die SchülerInnen nach einem 5 Bausteine umfassenden Ausbildungsmodell, das Projektleiterin Maria Lindner von der ARS in Zusammenarbeit mit Unterstützung von2 Kollegen bereits im Jahr 2000 entwickelt hat. Anregungen gaben ihr dabei Kontakte nach Flensburg und Informationen aus Bochum, wo Busengel-Projekte die Erprobungsphase bereits erfolgreich durchlaufen hatten. Auch für die Sennestädter Schüler, die nach den Bochumern die ersten in NRW sind, gibt es nach dem ersten Jahr „im Einsatz“ viel Lob. So bestätigte Detlef Knabe, bei moBiel zuständig für die Sicherheits- und Servicekräfte, den Busbegleitern, dass sie ihre Sache sehr gut gemacht haben. Das liegt nicht zuletzt an der guten Ausbildung, die die angehenden Busbegleiter durchlaufen. „Wir bereiten unsere SchülerInnen und die der HES gemeinsam gut auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vor,“ so Projektleiterin Maria Lindner, die ihre Ausbildung als Trainerin für Gewaltdeeskalation beim Villigster Deeskalationsteam Gewalt und Rassismus absolviert hat. Interessierte SchülerInnen melden sich nach einer Informationsveranstaltung bei den ausbildenden Lehrern für die Aufgabe. Von diesen werden geeignete ausgewählt und ausgebildet. „Natürlich informieren wir zuerst die Eltern und bitten sie um ihr Einverständnis.“ Die Ausbildung umfasst neben der Einführung in die Problematik eine Basisschulung zur Konfliktschlichtung, ein Situationstraining zur Gewaltdeeskalation, eine Informationsveranstaltung beim Kommissariat Vorbeugung und eine Veranstaltung bei moBiel, in der die Busbegleiter nicht nur etwas über Rechte und Pflichten im Rahmen der Personenbeförderung lernen, sondern auch Einblick in die Arbeit der Busfahrer bekommen. |
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