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Einzelne Projekte an unserer Schule

   

Bemerkungen zum Arbeits- und Sozialverhalten

 

  Die Adolf Reichwein Schule beteiligte sich seit dem Schuljahr 1999/2000 als einzige Bielefelder Hauptschule an der Entwicklung und Erprobung des "Erweiterten Zeugnisses".

Seit dem Schuljahr 2003/04 halten wir die Bemerkungen zum Arbeits- und Sozialverhalten in allen Zeugnissen fest
 

Stärkung und Entwicklung sozialer Fähigkeiten
 
Das Zeugnis gibt den Schüler/innen in beschreibender Form Auskunft über Stärken und Schwächen ihrer persönlichen und sozialen Fähigkeiten. Die Eltern erhalten wichtige Informationen zum Gesamtleistungsbild ihrer Kinder. Bei einer Bewerbung können diese Bemerkungen die Chancen der Schüler/innen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen.
 
Schlüsselqualifikationen
 
Besonderes Anliegen dieser Zeugnisform ist das Aufzeigen von Verbesserungsmöglichkeiten. Inhalte sind Schlüsselqualifikationen, die lern- und trainierbare Verhaltensweisen sind. Eine Beschreibung zeigt den gegenwärtigen Entwicklungsstand der Persönlichkeitsmerkmale und gibt Hinweise zu positiver Weiterentwicklung.

In den Bemerkungen zum Arbeits- und Sozialverhalten geben wir Auskunft zu

  • Zuverlässigkeit und angemessenen Umgangsformen (Klassen 5 und 6)
  • Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft und angemessenen Umgangsformen (Klassen 7 und 8)
  • Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Leistungsbereitschaft (Klassen 9 und 10)
     
   

Training sozialer Kompetenzen

 

  Das Projekt "Schulschlichtung"

Schulschlichtung ist an der Adolf-Reichwein-Schule ein fester Bestandteil des Schulprogramms. Die Schüler/innen werden dadurch in die Verantwortung für eine friedliche Schulatmosphäre mit einbezogen.
 

Schüler/innen schlichten Streitigkeiten In der Schlichtung helfen Schüler/innen der 9. und 10. Klassen streitenden Mitschüler/innen, im gemeinsamen Gespräch eine Lösung für ihr Problem zu finden. Um die Akzeptanz von Schlichtungen zu gewährleisten, durchlaufen alle Schüler/innen ab Klasse 5 ein Training sozialer Kompetenzen, das durch Projekttage mit außerschulischen Partnern ergänzt wird.

Für die Schüler/innen der 9. Klassen beinhaltet das Training sozialer Kompetenzen eine Basisschulung im Rahmen der Schlichterausbildung. Wer Schlichter/in werden möchte, nimmt an einem weiteren Ausbildungsbaustein, dem Training der Gesprächsführung teil.
 

  Projekte zum Erwerb sozialer Kompetenzen
 
Jahrgang 5
 
1. Hj.
 
"Ich - Du - Wir"
  • Von der Stärkung des Ich-Gefühls zur Entwicklung des "Wir-Gefühls"
  • Aufbau der Klassengemeinschaft
  • zwei außerschulische Projekttage in Jugendhäusern im Stadtteil
     
  2. Hj.
 
"Unsere Klasse: Klassenklima und Lernverhalten"
  • zum Kennenlernen von Streitschlichtung und der schuleigenen Schlichter
  • ein innerschulischer Projekttag
     
Jahrgang 6
 
2. Hj.
 
"Gemeinsam sind wir stark"
  • Stärkung der Klassengemeinschaft (in der Gruppe Aufgaben bewältigen und Grenzen überwinden)
  • ein innerschulischer und ein außerschulischer Projekttag
     
Jahrgang 7/8
 
1. Hj.
 
"Natürlich bin ich stark!"
  • Interaktives Theaterstück - Selbstbehauptung, persönliche Grenzen setzen und Grenzen akzeptieren in Kooperation mit der Fachstelle für Suchtprävention und der Theater-pädagogischen Werkstatt Osnabrück (Finanzierung durch die Sparkasse Bielefeld)
     
  2. Hj.
 
"Konflikte lösen lernen"
  • zwei außerschulische Seminartage in Jugendhäusern im Stadtteil
  • zwei innerschulische Seminartage

"Basisschulung Streitschlichtung" Teil I / II

  • innerschulische Veranstaltungen

"Aidsprävention"

  • innerschulische Veranstaltungen (geschlechtsspezifisch) in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt Bielefeld.
     
Jahrgang 9
 
2. Hj.
 
"Konflikte lösen lernen"
  • zwei außerschulische Seminartage in Jugendhäusern im Stadtteil
  • zwei innerschulische Seminartage

"Basisschulung Streitschlichtung" Teil I / II

  • innerschulische Veranstaltungen

"Aidsprävention"

  • innerschulische Veranstaltungen (geschlechtsspezifisch) in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt Bielefeld.
     
Jahrgang 10
 
2. Hj.
 
"Auf eigenen Füßen stehen - die ersten Schritte gehen"
  • Ende der Schulzeit - Anfang von ...?
    zwei außerschulische Seminartage in Jugendhäusern im Stadtteil
     
   

"Spielcasino" und "SIS"

 

Die Arbeitsgemeinschaft testet und rezensiert Spiele
 
Im Rahmen der Freizeiterziehung beschäftigt sich seit 1979 eine Arbeitsgemeinschaft mit Spielen, testet sie und stellt sie in der Schüler-Spiel-Zeitung “Spielcasino” vor. Rätsel und Denkspiele ergänzen den Inhalt und machen sie so zu einer eigenständigen Zeitung mit hohem Aufforderungscharakter. "Spielcasino" wird an verschiedenen Bielefelder Schulen und weiteren interessierten Schulen im Bundesgebiet vertrieben.
“SiS” - Spielversand in Schülerhand
 
Mitglieder einer anderen Arbeitsgemeinschaft haben sich seit 1983 zu der Schülerfirma "SiS – Spielversand in Schülerhand" zusammengeschlossen. Sie besuchen Spielmessen, testen Spiele und bieten sie bundesweit zum Verkauf an. Dabei profitiert die Schülerfirma von den Erfahrungen der schuleigenen Spieliothek und berät vorwiegend andere Ganztagsschulen. Zunehmend gehören auch Kindergärten, Schulen, Jugendgruppen und Privatpersonen zu den Kunden des Versandes.
 
Einblick in die Arbeit einer Firma
 
Die Schüler/innen lernen dabei Organisation und Aufbau einer Firma kennen, organisieren den Materialeinkauf und Versand und gewinnen Einblick in die Buchführung. Die Firma ist eine Untergruppe des Fördervereins, die Gewinne kommen der Freizeiterziehung zu gute.
 
Verlegertätigkeit
 
Die Schülerfirma hat die Arbeitsmappe "Schulschlichtung – Schlichterschulung" und zugehöriges Arbeitsmaterial (Videofilm) im Eigenverlag veröffentlicht und auch den Vertrieb der Materialien übernommen.
 
   

Partnerschaft in Nowgorod

 

Toleranz gegenüber anderen Wertorientierungen
 
In der Pflege interkultureller Kontakte sehen wir die Chance zur Öffnung für andere Werte und Normen und eine Bereicherung durch andere Kulturen. Eigene Normen und Verhaltensweisen erfahren so eine Überprüfung.
 
Schüleraustausch mit Russland
 
Seit 1990 steht die Adolf-Reichwein-Schule in partnerschaftlicher Beziehung zum Kulturhaus und seit 1994 zur Schule Istok in Nowgorod. Im Rahmen des internationalen Schüleraustausches besuchen sich interessierte Schüler/innen, wohnen in Gastfamilien und nehmen am Alltags- und Schulleben teil. Für die Fortführung und weitere Organisation dieses Projektes sucht die Schule derzeit nach einem Nachfolger in der Lehrerschaft, eventuell unterstützt durch Eltern oder außerschulische Initiatoren.
 

   


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Webmaster, Stand: 19. Januar 2008                                         [zurück nach oben]