Fürs kleine Gepäck
Experten der ARS geben Urlaub-Spieltipps, 2. Teil
VON REGINE KLEIST
Bielefeld-Sennestadt. Wer mit Kindern reist, sollte im Interesse des Urlaubsfriedens wie -vergnügens immer ein paar Spiele mitnehmen. Ein Plätzchen findet sich selbst im Fluggepäck. Jedenfalls für die hier vorgestellten Kartenspiele; Die Auswahl haben Fachleute getroffen: SchülerInnen der Spiele AG der Adolf-Reichwein-Schule, in der Spielen seit Jahren offiziell auf dem Lehrplan steht.
Kartenspiele sind besonders gut zu verstauen. Nadine, Florian und Dominik finden „Cocotaki" pfiffig und witzig. Karten müssen abgelegt werden: Tier auf Tier, Farbe auf Farbe. Dazu sind die entsprechenden Tierlaute nachzuahmen. „Erfordert Konzentration und macht nicht nur Kindern Spaß", versichern die Schüler.
Vier bis sechzehn Hände können sich an „Hands up" beteiligen. Es besteht aus einem Stapel Karten, die jeweils in vier Quadrate aufgeteilt sind. Jedes Quadrat zeigt zwei Arme samt Hände. Mal sind sie gekreuzt, mal die Daumen nach oben oder nach unten. Eine Karte wird aufgedeckt und die Mitspieler müssen blitzschnell die abgebildeten Handstellungen nachahmen - sofern die anatomisch machbar ist. Funktioniert das nicht, müssen die Arme gekreuzt eng an den Körper geschmiegt oder gerade hochgehalten werden. Wer am langsamsten reagiert, bekommt zur Strafe die Karte. Wer die meisten ansammelt, hat verloren. „Hat Züge von Tutti Frutti und ist ganz lustig", urteilen die Schüler.
Bei „Stop" handelt es sich um eine MauMau-Variante mit besonderen Haken und Ösen. Spezialkarten bewirken, dass sämtliche Mitspieler ihr Kartenblatt an den Nachbarn weiterreichen müssen. Vielleicht gerade dann, wenn sie hoffen, gleich ihre letzte Karten abwerfen zu können. „Das Spiel eignet sich für zwei bis zehn Leute und bringt jede Menge Spaß", versichern Nadine, Florian und Fabian.
Neue Westfälische Bielefeld
25. Juli 2002