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Neuer Name für Hauptschule
VON SEBASTIAN KAISER Sennestadt. Mit Trillerpfeifen, Plakaten und „Vennhof, Vennhof'“-Sprechchören machten gestern Abend weit über 100 Schüler und Eltern der Vennhof-Schule der Bezirksvertretung Sennestadt klar, dass sie ihre Schule, oder möglichst viel davon, behalten wollen. Denn die Vennhof-Schule wird mit der Adolf-Reichwein-Schule zusammengelegt. Wie schon der Schulausschuss beschloss auch die Bezirksvertretung, dass die beiden Hauptschulen vereinigt werden. Allerdings unter drei Bedingungen: Ein neuer Name für vereinigte Hauptschule muss gefunden werden, ein Moderator soll den Zusammenschluss zum Schuljahr 2008/2009 begleiten und Schüler, die jetzt in Halbtagsform unterrichtet werden, sollen in dieser Weise auch am Standort Wintersheide ihren Abschluss machen können. Die Vennhof-Schule wird in der Reichwein-Schule aufgehen. Die neue Hauptschule wird Ganztagsschule. Sie wird zunächst an zwei Standorten bestehen, auf Sicht nur noch im Schulzentrum Wintersheide. Der Standort Uchteweg wird aufgegeben. Das entspricht den Vorgaben von Landesregierung und Stadt, die ortsnahe Ganztagsschulen in Schulzentren wollen. „Da die Zahl der Hauptschüler auch in Sennestadt ständig sinkt, führt an der Zusammenlegung kein Weg vorbei“, erläuterte Georg Müller vom städtischen Schulamt. Er sagte zu, dass Sozialarbeiter und Organisationsberater den Zusammenschluss begleiten. Über den Namen müsse die neue Schule selbst entscheiden. Ganz- und Halbtagsform in einer Schule anzubieten, wie viele Eltern es wünschen, sei rechtlich nicht möglich. Das werde es nur als Übergangslösung geben. Die neue Ganztags-Hauptschule wird Schüler nur am Uchteweg aufnehmen. Wer sein Kind auf eine Halbtags-Hauptschule schicken wolle, müsse nach Senne gehen. Schulrat Harald Drescher von der Bezirksregierung Detmold schuf auch Klarheit darüber, wer die neue Schule leiten wird. Damit der Ganztags-Status erhalten bleibt, wird die Vennhof- in die Reichwein-Schule integriert. Daher werde der jetzige Rektor der Adolf-Reichwein-Schule auch der Leiter der neuen Hauptschule sein. Das sei vom Schulgesetz vorgeschrieben.
Neue Westfälische, Bielefeld, 07. Dezember 2007 |
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