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Pavillons sind endlich saniert VON REGINE KLEIST Sennestadt. Jetzt ist das Ende des Provisoriums absehbar. Die Sanierung der vier alten Pavillons der Adolf-Reichwein-Schule (ARS), deren Pultdächer seit kurz vor den Herbstferien bis zu 30 Zentimeter durchhingen, wurde fristgerecht abgeschlossen. Nach den Weihnachtsferien kann der Unterricht für drei zehnte und ein neuntes Schuljahr wieder in den gewohnten Klassenräumen stattfinden. Im Oktober waren die Dächer als akut einsturzgefährdet eingestuft worden. Alle vier sind 30 Jahre alt. Sie zeigten, obwohl separat stehend und nur durch einen gläsernen Gang mit einander verbunden, auf einen Schlag plötzlich Zeichen von Materialermüdung. Es wurde beschlossen, sie hydraulisch hoch zu drücken, und in der Mitte stabilisierende Stahlträger einzuschieben. Diese Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Die Elektriker haben danach eine neue Beleuchtung eingebaut. Zur Zeit sorgen noch die Maler für frische Farbe, bevor die abschließende Grundreinigung an die Reihe kommt. Nach den Herbstferien waren die betroffenen Klassen in Ersatzräume einquartiert worden: in der ehemaligen Hausmeisterwohnung, auf der Bühne der ARS-Aula, in einem Nebenraum der Sporthalle an der Travestraße und in einem Klassenzimmer der benachbarten Astrid-Lindgren-Grundschule. "Unsere Lulatsche hätten sich dort ganz schön zusammenfalten müssen, denn die dortigen Tische und Stühle sind natürlich drei Nummern zu klein", berichtet der Schulleiter Dirk Hanneforth. "Darum haben wir einen Teil unseres eigenen Mobiliars nach drüben mitgenommen. Wir sind sehr froh, dass die nachbarschaftliche Kooperation so problemlos gelaufen ist. Jetzt sind wir allerdings auch glücklich, künftig wieder alle Schüler auf dem eigenen Gelände und unter sicheren Dächern zu haben." Noch vor Ferienbeginn sollen die Schüler alle Bücher wieder in die Einbauschränke der Pavillons einräumen, außerdem jenes Mobiliar zurücktragen, dass in den Außenstellen genutzt wurde. Der Unterricht - für die drei zehnten Klassen der Endspurt - soll im neuen Jahr gleich uneingeschränkt wieder losgehen.
Neue Westfälische, Bielefeld, 28.12.2004 |
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