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„Mut, Energie und Glück"
Wettbewerb der Adolf-Reichwein-Schule: „Unsere Klasse soll schöner werden"

VON REGINE KLEIST

Sennestadt. Das zarte Apricot der frisch gestrichenen Wände lässt den Klassenraum der 7c der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) warm und freundlich wirken. Die Vorhänge, in zarten Pastelltönen gestreift, sind aufs I-Tüpfelchen genau abgestimmt. Über der Tafel hängt eine Wandzeitung mit einem chinesischen Drachen und chinesischen Schriftzeichen.

Gemeinsam mit Klassenlehrerin Brigitte Wüllner haben die 19 Schülerinnen und Schüler der 7c an dem internen Wettbewerb „Unsere Klasse soll schöner werden" teilgenommen. Sie haben lange geplant und dann schließlich die Ärmel aufgekrempelt, um zu malen und zu gestalten. Für das Nähen der Vorhänge konnte eine Mutter gewonnen werden: Petra Laudage.

Die Idee, durch chinesisches Ambiente eine neue Atmosphäre zu zaubern, hatte Mitschülerin Steffi. Die passenden Schriftzeichen wurden aus dem Internet herunter geladen und dann vergrößert. „Mut, Erfolg, Energie und Glück" steht da geschrieben; kombiniert mit dem Ying-und-Yang-Symbol. Für noch mehr Fernost-Ambiente sorgen bemalte Papierschirme.

Insgesamt sieben von 16 Klassen der ARS haben sich nach Auskunft von Schulleiter Dirk Hanneforth an dem Verschönerungswettbewerb beteiligt. Die Schulfirma „Spielversand in Schülerhand" stellte pro Klasse 100 Euro für Material zur Verfügung. Außerdem stiftete sie das Preisgeld und für alle Aktiven als Belohnung ein Eis.

Mit in der Jury saßen neben zwei Pädagogen auch Hausmeister Francisco Gomez und Sekretärin Anke Gede als Praktiker. Einmütig wurde der erste Preis an die 7c vergeben. Platz zwei belegte die 6a, die Sonne, Sand und Meer in ihrem Raum hineinholte.

Duftige blaugrüne Vorhänge verstärken den Eindruck, ebenso die vielen Leuchttürme, Fische und Kraken, die als Mobiles an den Lampen baumeln und auf die Fensterscheiben gemalt wurden. Auf Platz drei kam die 5a, die sich mit dem Thema Ägypten befasst hatte.

Ja, in einem so ansprechend gestalteten Raum sei der Unterricht tatsächlich angenehmer, werde besser gelernt, berichtet Brigitte Wüllner. Vielleicht liege das aber auch an dem gemeinsamen Einsatz, der für noch mehr Zusammenhalt sorge.

Natürlich passen alle Schülerinnen und Schüler nun gemeinsam auf, dass die Klasse auch so schön bleibt. Eine kleine Macke an der Wand gibt es allerdings schon: verursacht über einen Ranzen. Mit einem Farbrest soll er vorsichtig ausgebessert werden. Außerdem wurde gemeinsam beschlossen, Tische und Stühle etwas mehr in die Mitte zu rücken, um die Wände zu schonen.

Als 1. Preis konnten Brigitte Wüllner und ihre 7a eine Urkunde und 200 Euro in Empfang nehmen. Ein Teil wird noch zur Finanzierung des Vorhangstoffes benötigt. Der große Rest aber fließt in die Klassenkasse: für einen gemeinsamen Ausflug.

Neue Westfälische, Bielefeld, 12. Juli 2005


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Webmaster, Stand: 19. Januar 2008                                         [zurück nach oben]