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Informationen zu den bisher ausgewählten Schulnamen

 Die Schulkonferenz hat sich in Ihrer Sitzung am 20.10.2008 auf zwei Namensvorschläge geeinigt. Der Bezirksvertretung Sennestadt werden zwei Namen vorgeschlagen:

Leonardo da Vinci

Johannes Rau

Die Bezirksvertretung Sennestadt wird sich vermutlich in ihrer Sitzung am 27.11. mit den Namensvorschlägen beschäftigen.

Hier noch einmal einige Stichpunkte zu den aktuellen Vorschlägen:



Leonardo da Vinci, Eigentlich: Leonardo di ser Piero - Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Naturphilosoph, Erfinder (1452 – 1519)

15.04.1452 Leonardo (auch Lionardo) da Vinci wird in der Nähe des Dorfes Vinci (bei Empoli) als unehelicher Sohn eines Bauernmädchens und eines Notars geboren

1469-1473 Ausbildung bei einem Bildhauer, Goldschmied und Maler
1482 Übersiedlung nach Mailand.
1489 Anatomische Studien (frühe Zeichnungen, z.B. von Schädeln).
1494 Leonardo beschäftigt sich mit Hydraulik, Optik, Mechanik und widmet sich den Verbesserungsarbeiten
1502 Im Dienste Cesare Borgias. Leonardo entwirft Landkarten.
1503 Leonardo malt wahrscheinlich in diesem Jahr die Mona Lisa.
1504 Flugexperimenten.
1510 Anatomische Studien.

02.05.1519 Leonardo stirbt im Schloß Cloux bei Amboise und wird in der Kirche des hl. Florentin beigesetzt.

Begründung
- war vermutlich das größte Genie seiner Zeit

- Name steht für Vielseitigkeit

- hat wie die Schule viele Fähigkeiten

- wir lernen auch Verständnis für Kunst, Umfeld und Zukunft in der Schule

- Leonardo da Vinci stellt die Moderne in der Vergangenheit dar


Johannes Rau, Ministerpräsident NRW, Bundespräsident (1931 – 2006)

1931: 16. Januar: Johannes Rau wird in Wuppertal-Barmen als drittes von fünf Kindern geboren.

1948: Auf Drängen des Vaters Abbruch des Gymnasium nach der Obertertia (9. Klasse). Rau hatte mehrmals den Unterricht nicht besucht, so vertrat sein Vater die Meinung, er könne das Geld für die schulische Ausbildung einsparen.
Oktober 1948 – 1952 Lehre als Verlagsbuchhändler.
1958-1999: Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen
1962: Eintritt in die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
1965-1999: Mitglied der Synode und stellv. Mitglied der Leitung der Evangelischen Kirche im Rheinland.
1970-1978: Minister für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.
1978-1998: Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen.
1982: Heirat mit Christina Delius, Bielefeld, einer Enkelin des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann.
seit 1986: Vorsitzender des Stiftungsrates der NRW Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege.
seit 1995: Ehrenmitglied des Jerusalemer "Israel-Museums".
1999: Die Bundesversammlung wählt Rau zum achten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland.
Seit 2000 Schirmherr der Bürgerinitiative Gesicht zeigen!, die in Deutschland gegen Ausländerhass und sogenannte No-Go-Areas kämpft.
Schirmherr der Initiative „Schüler helfen Leben“, die jährlich den bundesweiten „Sozialen Tag“ veranstaltet.

2006: 27. Januar: Johannes Rau stirbt nach längerer Krankheit in Berlin.

Begründung:
Johannes Rau wollte durch Worte wirken.
Sein Motto lautete "Versöhnen, statt spalten" , er wollte Brücken bauen statt Gräben ziehen.
Gleichzeitig forderte er in deutlicher Weise von Politikern und Unternehmern in Deutschland mehr Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein.
Johannes Rau war stets auf gesellschaftlichen Zusammenhalt bedacht.
Für Johannes Rau hat der "Schlüssel zu mehr Gerechtigkeit" im Bildungsbereich gelegen. "Erziehung und Bildung, Wissenschaft und Forschung bestimmen nicht nur die Zukunft des einzelnen jungen Bürgers, sondern auch die des Landes."
Er hat den Zusammenhalt der Gesellschaft über soziale und ethnische Grenzen hinweg immer als Leitmotiv seines Wirkens gesehen.
Er engagierte sich unermüdliche für Demokratie, Gerechtigkeit, Menschenrechte und Völkerverständigung.




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Webmaster, Stand: 03. November 2008                                         [zurück nach oben]