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Chaoten entgegentreten VON PETER MONKE Die wiederholte Prügelei bei einem Schul-Fußballturnier muss Konsequenzen haben. Vor allem Lehrer und Sozialarbeiter sind aufgerufen, Werte wie Fairness, Respekt und Toleranz - die bei einigen Schülern offenbar unterentwickelt sind - künftig noch stärker als bisher ins Zentrum ihrer Arbeit zu stellen. Allein lassen darf man die Pädagogen bei dieser Aufgabe jedoch nicht. Für jeden Einzelnen von uns gilt es, die Defizite einer egoistischen Gesellschaft aufzufangen, in der bereits allzu häufig das Faustrecht diktiert, wer vermeintlich im Recht ist, und in der jeder Zweitplatzierte bereits der erste Verlierer ist. Noch sind die Chaoten in der Minderheit, doch es wird Zeit, ihnen entschlossen entgegenzutreten. Sonst sind Prügeleien bei Schul-Fußballturnieren bald nicht mehr die Ausnahme, sondern trauriger Regelfall.
Westfalen-Blatt, Bielefeld, 18. Januar 2007 |
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